"Ecce-Homo-Kopf"

Bildbeschreibung
Jahr: 1881
Ort: Frankfurt a. M.
Standort / Besitz: Generalkonsul Gerson
Verbleib: ungeklärt
Material: Holz
Art: Relief
Werkgruppe: S6a2 Darstellungen von Jesus Christus
Werkgeschichte: Vater Georg Busch (1823-1895) hatte auf der Kunstgewerbeausstellung in Offenbach ein gotisches Hausaltärchen ausgestellt, das er mit seinem Sohn Georg zusammen gefertigt hatte. Überdies hatte Georg einen (lt. Sohn Karl: selbstentworfenen) "Ecce-homo-Kopf" (lt. Tochter Maria: nach dem bekannten Bild von Guido Reni) geschnitzt und ausgestellt. Der jüdische Kunstsammler Jakob Gerson , Generalkonsul für Hessen und Thüringen, erwarb beide Arbeiten, besuchte die Familie und die Werkstatt und bestellte beim jungen Busch als Gegenstück den Kopf einer Mater Dolorosa. Er ließ sich auch das ein oder andere Stück vom jungen Busch restaurieren und verschaffte ihm das hessische Staatsstipendium für das Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München.
Auftraggeber: Kunstsammler Jakob Gerson, Generalkonsul für Hessen und Türingen, Frankfurt a. M.
Werkbeschreibung: Das Motiv ist nicht bekannt.
Quellen/Literatur: Busch, K.: Begonnener Roman über Georg Busch, III. Lehrzeit und Zeichenakademie, S. III/18; - Busch, Maria, *1914: Dem Ziel entgegen. Aufsatz ca. 1929.