Eduard von Steinle

Bildbeschreibung
Jahr: 1885
Ort: München
Standort / Besitz: ADV-Feier
Verbleib: zerstört
Material: Gips
Maße in cm: 88x64
Art: Büste
Werkgruppe: P2 Porträts
Werkgeschichte: Busch schuf die Büste nach einem Stich und einer Photographie, die von Sohn und Tochter Steinles am 1. und 14. Juni 1885 nach Anfrage bei Prälat Janssen am 29. Mai übersandt wurden. Zum ersten öffentlichen Auftritt des ADV anlässlich der Feier des 75. Geburtstags des Eduard von Steinle fertigte Busch „rasch“ von diesem Lehrmeister für christliche Kunst am Frankfurter Städel eine Gipsbüste. Sie stand bis zum Zweiten Weltkrieg im Atelier und wurde durch eine Luftdruckwelle zerstört.
Ikonographie / zum Dargestellten: Eduard von Steinle (2. 7. 1810 – 19. 9. 1886), Maler aus Wien, schloss sich 1828 bis 1834 in Rom den Nazarenern Overbeck und Veit an. Nach Aufenthalten u. a. in München wurde er 1850 erster Professor am Städel in Frankfurt a. M., wo er Kunstmaler ausbildete.
Werkbeschreibung: Eduard von Steinle mit hoher Stirne und breiteren Lippen blickt nach schräg links oben. Seine Haare fallen schulterlang. Ein geknotetes Tuch hält den Stehkragen, der Gehrock und der Mantel haben einen breiten Kragenaufschlag. Von den Schultern aus schräg abgeschnitten sitzt die Büste auf einem einfachen Sockel. Der Kopf allein ist 34 cm hoch.
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Foto NL: D 294; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 134, Abb. 236.