Canisius-Denkmal, 1. Entwurf für Augsburg, Dom

Bildbeschreibung
Jahr: 1897
Ort: Hanau-Steinheim
Standort / Besitz: Privatbesitz
Verbleib: erhalten
Material: Gips 1.u.2..
Maße in cm: 110x100x18
Art: Altaraufbau-Entwürfe
Werkgruppe: S2a Altäre und Altarfiguren
Werkgeschichte: Busch erhielt im Dezember 1896 den Auftrag, ein Canisius-Denkmal für den Augsburger Dom zu schaffen, das zum 300. Todestag im Dez. 1897 aufgestellt wurde. Zwei Entwürfe sind im Familienbesitz erhalten, die zeigen, dass Busch den Stil des Denkmals anders vorschlug als das Denkmal dann, wohl auf Wunsch des Domkapitels, rein neugotisch ausgeführt wurde.
Auftraggeber: Domkapitel durch Domprediger GR Steigenberger
Ikonographie / zum Dargestellten: Der Jesuit Petrus Canisius (1521-1597) aus Nymwegen war 1559-1566 Domprediger in Augsburg.
Werkbeschreibung: Der 1. Entwurf lehnt sich lt. Diözesankonservator Dr. M. A. Schmid an einen frühbarocken Altar im Dom an. Der Sockel und die Rahmenformen sind gerundet, die Nische für die Canisiusfigur schließt mit einer halbkreisförmigen Muschel ab. Der 2. Entwurf (Verbleib 2018?) hat im Auszug gotische Fialen. - Bei beiden Entwürfen steht die Canisiusfigur in der Mitte, beiderseits sind in gleich hohen Reliefs Personengruppen dargestellt. Unter der Mittelnische ist das Relief: "Canisius lehrt Schüler" und darüber eine Madonna, die von zwei Engeln flankiert ist.
Quellen/Literatur: Die zwei Entwürfe.