Hl. Georg mit Helm

Bildbeschreibung
Jahr: 1896 /97
Ort: Meran
Standort / Besitz: Villa von Hübel
Verbleib: verschollen
Material: Holz
Maße in cm: H 150 / 64
Werkgruppe: S6d Heilige
Werkgeschichte: 1896 schuf Busch die Figur für Prinz Johann Georg von Sachsen. Herr von Hübel bestellte sie als 1,50 m hohe Giebelfigur an seiner Villa in Meran-Obermais, Ifingerstr. 7, welche in den 1960er Jahren abgerissen wurde. Der Verbleib der Statue aus Eichenholz ist unbekannt. - Zahlungen erfolgten am 24. Nov. 1896 „für 1 Holzfigur St. Georg mit Sockel 1,80 hoch 640,- Mark und am 30. Juli 1897 für eine 64 cm hohe St. Georgsstatuette 250,- Mark als Lüsterfigur. - 1897 ließ sich Herr von Hübel noch eine kleine, 64 cm hohe Statuette für einen Lüster machen.- Bildhauer Scheel war mit der 2. Replik beschäftigt.
Ikonographie / zum Dargestellten: Georg, ein römischer Soldat aus Kappadokien, starb 304/05 als Märtyrer. Er wird als Ritter dargestellt, der gegen einen Drachen kämpft.
Werkbeschreibung: Der hl. Georg mit Helm, Rüstung und Schild steht auf dem Drachen. Er stößt mit seiner Rechten ein schulterhohes Schwert dem Drachenwurm in den offenen Schlund.- Beide Figuren für Herrn von Hübel waren polychrom gefasst.
Repliken: Laut Verlobungsalbum 1902/03 eine 80 cm hohe Replik als Lüsterfigur angefertigt,
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Foto NL: Album III/98; - Doering, O.: Georg Busch. München 1916, S. 53, Abb. 49; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, S. 38, Abb. 44. - Auskunft von Hr. Brandner, Meran, Stadtverwaltung.