Hl. Benedikt auf Dornensockel

Bildbeschreibung
Jahr: 1898
Ort: Metten
Standort / Besitz: Abtei
Verbleib: erhalten
Material: Holz
Maße in cm: H 132
Art: Figur
Werkgruppe: S6d Heilige
Werkgeschichte: 1898 schuf Busch im Auftrag der Schwestern von Ringseis und der Priorin der Missionsbenediktinerinnen für die Kapelle des Klosters in Tutzing die beiden Statuen des hl. Benedikt und der hl. Scholastika je auf einem Sockel. 1898 schuf Busch eine nur lasierte Replik der Statue des hl. Benedikt aus Holz, die wiederholt ausgestellt war und dann auf der Ateliertreppe stand. Diese schenkte er zu Weihnachten 1929 an den Abt von Metten.
Ikonographie / zum Dargestellten: Im Jahr 480 wurden die Zwillingsgeschwister Benedikt und Scholastika geboren. Der hl. Benedikt sollte einmal durch einen giftigen Schirlingstrunk getötet werden. Daher wird der hl. Benedikt mit dem Attribut des gespaltenen Bechers oder Kelchs mit einer Schlange abgebildet.
Werkbeschreibung: Auf dem Sockel ist in der Mitte unter dem Gerank von echten Dornen das Attribut des Heiligen, der gespaltene Kelch mit der Schlange abgebildet. In Metten existiert der Sockel noch, nicht in Tutzing, wo das Dornengeranke geschnitzt war.
Repliken: Eine weitere Replik aus Stein stand bis 1916 im Garten der Abtei St. Bonifaz in München, wo sie durch eine Bombe zerstört wurde. Eine andere Statue des hl. Bonifaz schuf Busch 1919 als Kriegerdenkmal in St. Bonifaz.
Quellen/Literatur: siehe Tutzing 1898.