Bischof Valentin von Riedel

Bildbeschreibung
Jahr: 1910
Ort: München-Neuhausen
Standort / Besitz: Privatbesitz
Verbleib: erhalten
Material: Gips
Maße in cm: 233x118x21
Art: Relief
Werkgruppe: S1 Bischofsdenkmal
Werkgeschichte: Valentin von Riedel "hatte sich letztwillig ein Denkmal verbeten; pietätvoll glaubte man nach 50 Jahren hievon abgehen zu dürfen in Dankbarkeit für die Gründung des Knabenseminars in Metten im Jahre 1844" (Regensburger Anzeiger März oder April 1932, Grabrede von Domprobst Dr. Zarbl). - Das Modell des Bischofsdenkmals ist am Atelier-Eingang Buschs angebracht.
Auftraggeber: Domkapitel. Stiftung der Zöglinge des Knabenseminars in Metten.
Ikonographie / zum Dargestellten: Bischof Valentin von Riedel verwaltete sein Amt von 1842 bis 1857. Er hatte eine schiefe Kopfhaltung, diese sollte im Profilporträt umgangen werden.
Werkbeschreibung: Das Denkmal befindet sich unter der Hängeorgel im nördlichen Querschiff. Bischof von Riedel ist von seiner rechten Seite dargestellt. Er neigt seinen Kopf vor dem Kreuzesstab, jeglicher Gedanke ist nach innen gekehrt. Mit seinen gefalteten Händen hält er den Bischofsstab. Der schmucklose Rahmen um das Bischofsrelief ist oben mit einem flachen Dreipass abgeschlossen.
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Fotos NL: Album IV/23-24, IV/115 Entwurf; Fotos EOM: Nr.3-03 Entwurf; - Christl. Kunst-Ausstellung1910 in Regensburg; Doering, O. In: CK, VIII/6 (1911/12), S. 157; Doering, O. in: Arte cristiana II, Nr. 8 (1914), S. 232 genannt, Abb. S. 240; - Ders.: Georg Busch. München, 1916, S. 65, Abb. 68; - Ders. in: Deutscher Hausschatz, 4, 18 (1916/17), S. 655 ff.; Geitner, A. in: Das christl. Grabmal, Mü 1922, S. 53, Abb. 117 „vorbildliches Grabdenkmal“; Rothes, W.: Georg Busch. In: KdV 50 (1923), S. 22, Abb. 17; Dressler. W. O.: Kunsthandbuch. Berlin, 1930 II, S. 143, hier o.J.; Abb. in: Der Feuerreiter Nr. 11 (1937), S. 168; Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 45, Abb. 51.