Redemptor mundi

Bildbeschreibung
Jahr: 1900
Ort: Griesstätt am Inn
Standort / Besitz: Kirche St. Johannes d. T.
Verbleib: erhalten
Material: Holz
Maße in cm: H 81
Art: Figur
Werkgruppe: S6a1 Darstellungen von Jesus Christus
Werkgeschichte: Der Pfarrvikar Pfaffenbüchler von Griesstätt bestellte am 23. Sept. 1900 „eine Christkind-Statue auf den Hochaltar für die Weihnachtszeit […] von einem selbständig arbeitenden Künstler, dessen Name einen guten Klang hat“. Drei Monate später erhielt die Pfarrei die Holzskulptur „Redemptor Mundi“ (Erlöser der Welt). Pfaffenbüchler, inzwischen Präfekt im Knabenseminar Freising, bezahlte sie mit aufgerundetem gesammeltem Geld.
Auftraggeber: Pfarrvikar Pfaffenbüchler
Werkbeschreibung: Die Figur Redemptor Mundi steht jährlich zur Weihnachtszeit auf dem neugotischen Altar in Griesstätt bei Rott am Inn. Das weiße weite Gewand ist mit einem goldenen Band in Kreuzform geschmückt. Das Christkind ist im Alter von etwa vier Jahren dargestellt. Es trägt eine Krone, breitet seitlich seine Arme aus und steht auf einer Halbkugel, der halben Weltkugel.
Repliken: Die Ausführung mit dunklerem Gewand und verziertem Band (lt. Foto) ist verschollen. In die Pfarrei St. Ulrich München-Laim transportierte Dr. Johannes Steiner vor 1944 „ein ca. 1 m hohes Christkind“, der zur Weihnachtszeit statt der Ulrichstatue am Altar stand. Dort ist er jedoch nicht mehr vorhanden. Es könnte sich jedoch auch um den Jesusknaben "Kommet alle zu mir" von 1896 gehandelt haben.
Quellen/Literatur: Werkkartei