Opferkasten "Arme Witwe" auf Weihwasserbecken

Bildbeschreibung
Jahr: 1901
Ort: Homburg-Saar
Standort / Besitz: St. Michael
Verbleib: zerstört
Material: Bronze
Maße in cm: Relief H 43, Becken H ~100.
Art: Relief
Werkgruppe: S3a Tabernakel, Monstranz, Expositionsthronus
Werkgeschichte: Der Opferkasten muss laut Weber 1931 noch auf dem Becken gestanden sein, 1950 war er verschollen, seit 1972 auch das Becken. Vielleicht fiel der Opferkasten der Einschmelzaktion ca. 1942 zum Opfer. Das Modell des Reliefs ist beschädigt noch vorhanden. . 1906 fragt Der Kongregationspräses J.B.Mehler aus Regensburg über den Geschäftsführer der Ges.f.chr.Kunst GmbH an, ob ihm die Reprodukrionsrechte des Fotos der Postkarte überlassen werden könnten. Bereits im März 1901 ließ Busch den Opferkasten in Bronze gießen, bevor er die Figuren und Reliefs für den Altar in Gips gießen ließ.
Ikonographie / zum Dargestellten: Vgl. Das Opfer der Witwe Lk 21, 1-4
Werkbeschreibung: Auf einem halbrunden Weihwasserbecken stand an der wandnahen Seite ein oben halbrund abgeschlossener Opferkasten aus Bronze. Auf dessen Vorderseite war auf dem Relief „Arme Witwe“ zu sehen, wie eine Frau mit Kind auf dem Arm eine Münze in einen Opferstock wirft.
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Rupp´sche Erzgießerei Hans Klement: Rechnung 1902; - Foto NL: Album 178-179; - Weber, W.: Historische Ausgestaltungen der Pfarrkirche St. Michael in den Jahren 1841-1931. In: Homburger Hefte, 1991, S. 31. – Gewährsmann: Herr Labatt, ab 1950 Kirchenrechner von St. Michael, 2012 noch Kirchenarchivar, wurde von Hans-Joseph Britz und Michael Emser eingehend befragt.