Hl. Josef mit Jesuskind

Bildbeschreibung
Jahr: 1901
Ort: München
Standort / Besitz: St. Josef
Verbleib: zerstört
Material: Kupfer getrieben
Maße in cm: H 900
Art: Bauskulptur
Werkgruppe: S4 Bauskulpturen
Werkgeschichte: Am 19.8.1901 übertrug Architekt Schurr im Auftrag des Kapuzinerkonventes die Herstellung des Modells des hl. Josef in natürlicher Größe behufs Ausarbeitung in Kupfer für 3000.-M. Hofkupferschmied Schubert und Ragaller mussten spätestens im Oktober mit der Ausführung beginnen, um rechtzeitig vor der Einweihung fertig zu werden. Am 13. Juni 1944 wurde die Figurengruppe unter der Fassade begraben. - In die St. Josefskirche war 1899 für den Opferstock die Figur des hl. Antonius gekommen, 1956 wurde ein Christkind von Karl Busch geschenkt.
Auftraggeber: Architekt Hans Schurr im Auftrag des Kapuzinerkonventes
Werkbeschreibung: In einer Nische am Giebel über dem Westportal der neubarocken St. Josef-Kirche zu München stand die Figur eines großen sitzenden hl. Josef mit dem Jesuskind. Buschs eigenes Urteil war: „zu groß, mindestens zu breit, musste ziemlich rasch gemacht werden.“
Quellen/Literatur: Werkkartei: Auszug aus der Werkkorrespondenz; Foto NL: Album III /110-111; - Postkarte (schwarz-weiß) der Gesellschaft für christl. Kunst GmbH, Nr. 16.