Mater-Amabilis-Statue II

Bildbeschreibung
Jahr: 1902
Ort: München-Nymphburg
Standort / Besitz: Privatbesitz
Verbleib: verschollen
Material: Holz
Art: Statue
Werkgruppe: S6b3 Darstellungen von Maria
Werkgeschichte: 1902 erwarb die Kgl. Familie in München-Nymphenburg eine Madonna, vermutlich handelt es sich um diese 2. Fassung einer Statue Mater Amabilis. Da keine Repliken bekannt geworden sind, war diese Statue ein Unikat für die königliche Familie. - Das 60 cm hohe Modell ist seit 1998 verschollen, jedoch fotografiert vom EOM.
Auftraggeber: Die königliche. Familie in Nymphenburg
Werkbeschreibung: Maria trägt wie bei der 1. Fassung von Mater Amabilis 1894 einen Umhang, der vorne und hinten fast knielang herab fällt. Bei dieser 2. Fassung von 1902, die im Stil viel schlichter ist, trägt Mater Amabilis ein Kopftuch, das am Ohr festgehalten ist. Das Jesuskind wendet sich ganz dem Betrachter zu und segnet mit seiner rechten Hand. Mit der Linken hält es die Weltkugel, auf der ein Kreuz steht. Marias Gewandung erinnert beim Umhang an die 1. Fassung von 1894 und beim Kopftuch an die 3. Fassung von 1913.
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Foto NL: Album III/43; - Foto EOM: Modell, H60 cm; - Abb. DG-Jahresmappe 1901, Tafel 1; - In der ständigen Ausstellung der DG ab Eröffnung am 10. 7. 1900 ausgestellt: Bericht der Generalversammlung der Katholiken Münster 31. 7. - 2. 8. 1900, S. 42.