Ehefrau Maria Busch

Bildbeschreibung
Jahr: 1904
Ort: Surheim
Standort / Besitz: Privatbesitz
Verbleib: erhalten
Material: Holz
Maße in cm: 39x36x20
Art: Büste
Werkgruppe: P2 Porträts
Werkgeschichte: Georg Busch schuf eine Gipsbüste seiner Ehefrau, gut lebensgroß. Es war das erste Weihnachtsgeschenk an seine Schwiegereltern. Die Größe ergab Kritik der Schwiegermutter. Viel später schnitzte Busch die Büste leicht verkleinert aus Holz, dadurch laut Karl Busch ungünstiger unterlebensgroß. Die Holzbüste ist bei Nachkommen Buschs vorhanden.
Ikonographie / zum Dargestellten: Maria Busch (1882-1957), Tochter des Fabrikbesitzers Kommerzienrat Carl Mayer (1851-1919), Regensburg, ab 1906 MdL, und Rosalie geb. Frank (1861-1926).
Werkbeschreibung: Die junge Ehefrau des Künstlers blickt geradeaus den etrachter an. Der Haaransatz ragt ein wenig in die in der Mitte der Stirn herein. Die Haare sind in einem Zopf am Hinterkopf zusammengesteckt, das geflochtene Ende liegt über dem Hals. Die Spitzen des Gewandes mit Stehkragen und Schmuckstück reichen weit herab und sind fein ausgearbeitet. Die Büste ist unterhalb der Schultern waagrecht abgeschnitten. Sie ist in Holz natur belassen.
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Foto NL: D 315, 316; - Metz, Chr.: In: Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 16, Abb. 7.