Trinität / Weihwasserkessel

Bildbeschreibung
Jahr: 1904
Ort: CH Sachseln und vielerorts
Standort / Besitz: Privatbesitz
Verbleib: erhalten
Material: Zinnlegierung, Silber, Porzellan
Maße in cm: 31x13x8
Art: Reliefs
Werkgruppe: S6e1 Sonstige sakrale Einzelwerke
Werkgeschichte: Auf Anregung des DG-Mitglieds Prälat Dr. Adolph Franz aus A Gmunden schuf Georg Busch diesen Weihwasserkessel, der 1904 ausgestellt war und bis 1910 und von 1920 bis 1927 aus Zinn und Silber, aber auch aus Porzellan hergestellt und oft verkauft wurde. - Bekannt sind die Exemplare aus Zinkguss in der Abtei Metten, in CH Sachseln, Landsberg a.L.und in Benediktbeuern..
Auftraggeber: Prälat Dr. Adolph Franz (1842-1916), A Gmunden, aus Schlesien, 1907-1916 Honorarprof. für Liturgik in München
Ikonographie / zum Dargestellten: Dreifaltigkeit: oben das Auge Gottes für Gott Vater, mittig das Kruzifix für Gott Sohn, am Beckenrand die Taube.für den Hl. Geist.
Werkbeschreibung: Für die Gesamtgestaltung ist Rokoko-Zierwerk verwendet. An der Rückwand des aufzuhängenden Weihwassergefäßes steht ein Kruzifix auf der Weltkugel, Strahlen und Wolken umgeben es. Der Auszug darüber zeigt das Auge Gottes. Am breiteren Rand des Wasserbeckens ist vorne die Taube als Symbol des Hl. Geistes dargestellt. Das Wasserbecken ist unter dem Rand mit Wellen geschmückt. In der Mitte darunter befindet sich ein Totenkopf.
Abgüsse: Diverse Abgüsse in Silber, Zinnlegierung und Porzellan - 1904-1910; 1920-1927.
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Foto NL: Album III/182-183; - Katalog der III. Ausstellung der DG im Domkreuzgang zu Regensburg (15. 8.-15. 9. 1904), S. 10, Nr. 28 (in Porzellan); - Doering, O.: Georg Busch. München, 1916, S. 84, Abb. 86; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer GEorg Busch. Lindenberg 2913, S. 79, Abb. 206.