Hl. Hubertus

Bildbeschreibung
Jahr: 1905
Ort: Leutkirch-Zeil
Standort / Besitz: Schloss Zeil, südliche Schlossmauer
Verbleib: erhalten
Material: Bronze
Maße in cm: 110x82x19
Art: Relief
Werkgruppe: S6d Heilige
Werkgeschichte: Das Relief war 1905 ein Geschenk der Familie zum 70. Geburtstag des Fürsten von Waldburg–Zeil. Es ist nun an der südlichen Schlossmauer von Schloss Zeil bei Leutkirch eingelassen. Das Relief wurde am 25. Oktober gegossen von Hans Klement, München.
Auftraggeber: Familie des Fürsten von Waldburg-Zeil
Ikonographie / zum Dargestellten: Hubertus (655-727) begegnete auf der Jagd Christus am Kreuz, den er im Geweih eines Hirschen sah. Er wurde Bischof von Maastricht.
Werkbeschreibung: Döring beschreibt 1916: “Das Bild stellt den hl. Jäger Hubertus dar. Er erblickt den weißen Hirsch, der zwischen den Stangen seines Geweihes das Kruzifix trägt. Überwältigt sinkt Hubertus anbetend in die Knie; man sieht ihn bereits bekehrt, sein Haupt vom Heiligenschein umgeben. Im Hintergrund ragt auf steilem Bergesgipfel die Waldburg, vorn wölben sich die Geäste der Bäume zu einem Bogen, und so ist dieses Relief auf eine geistvolle und einfache Art zu einem Baldachin gekommen.”
Abgüsse: Ein Abguss ist im Busch-Haus auf der Veranda der Wohnung im 1. OG in die Mauer eingelassen.
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Fotos NL: III/107-108; - Doering, O.: Georg Busch. In: CK VIII/6 (1911/12), S. 165; - Ders.: Georg Busch. München 1916, S. 57, Abb. 37; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, S. 87, Abb. 155.