Auferstandener

Bildbeschreibung
Jahr: 1912
Ort: Arnsberg
Standort / Besitz: Friedhof Eichholzstraße, A 127-129 Grab Gustav Tilmann
Verbleib: erhalten
Material: Bronze
Maße in cm: Aufsatz 178x112x37 (Bronze 154x93), Grabmal-H 270
Art: Relief
Werkgruppe: S7a Grabmäler
Werkgeschichte: Das Grabmal für Landgerichtsrat Gustav Tilmann und seiner 1910 verstorbenen Frau Ottilie wurde am 7.-11. 8. 1912 am Südrand des Friedhofs an der Eichholzstraße aufgestellt. Es wird von der Stadt als geschütztes Grabmal weiterhin erhalten. Bergwerksdirektor Emil Tilmann, der Bruder in Dortmund, war 1902 DG-Mitglied. Das Modell des gestalteten Aufsatzes vom Grabmal befindet sich in der Abtei Metten.
Auftraggeber: Familie Tilmann, Arnsberg
Ikonographie / zum Dargestellten: Landgerichtsrat Gustav Tilmann (21.8.1826 - 28. 11. 1912) war Ehrenbürger der Stadt Arnsberg.
Werkbeschreibung: Ein großes Bronze-Relief am Grabmal zeigt Christus den Auferstandenen. “Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird ewig leben, Joh II” ist in der Bronze über Christus zu lesen, der erhaben mit segnend erhobenen Händen und freundlichem Antlitz in der flachen Bronzenische steht. Nimbus und Strahlen sind flach gestaltet. Mit dem ausgebreiteten Mantel erhebt Christus beide Hände zum Segnen, die vollplastisch hervorragen. Beiderseits der Füße sind je drei Engelsköpfe gruppiert. Die Einfassung aus Muschelkalk mit zwölf Engelsköpfen am angedeuteten Dreipassbogen ruht auf seitlichen Halbsäulen. Architektur, Figurenplastik und Ornament wirken laut Josef Kreitmaier einträchtig zusammen.
Quellen/Literatur: Werkkorrespondenz; - Werkkartei; - Foto NL: Album IV/88, VII/417; - Doering, O.: Georg Busch (1916), S. 49, Abb. 29; - Kreitmaier, J. SJ; CK XVIII/5-6 (1921/22), S. 78; - Geitner, A.: Das christl. Grabmal, München 1922, S. 71, Abb. 116; - Rothes, W.: Georg Busch. In: KdV 50 (1923), S. 19, Abb. 14.