Bischof Antonius von Henle

Bildbeschreibung
Jahr: 1915 a
Ort: Regensburg
Standort / Besitz: Abtei St. Klara
Verbleib: zerstört
Material: Marmor
Maße in cm: lebensgroß
Art: Büste
Werkgruppe: P2 Porträts
Werkgeschichte: Bischof Antonius von Henle gab vor dem 1. Weltkrieg die Büste von Busch als Geschenk für die Ringeisen´schen Anstalten in Ursberg in Auftrag. Im Regensburger Anzeiger war 1932 zu lesen: „In der Diözese Regensburg befinden sich mehrere Kopien”, und man erfuhr darin 1915, dass im Januar 1915 Bischof Antonius diese seine Büste aus Laaser Marmor der Äbtissin Eugenia vom Kloster St. Klara in Regensburg zu ihrem 50. Weihejubiläum schenkte.
Auftraggeber: Bischof Antonius von Henle
Ikonographie / zum Dargestellten: Antonius von Henle (1851-1927), Dr. theol, 1887 habil.NT, unterstützte als Generalvikar ab 1896 des Bistums Augsburg die Gründung der Ringeisen´schen Anstalten in Ursberg. Nach seiner Zeit als Bischof von Passau 1901-1906 war er 1906 -1927 Bischof von Regensburg. Im März 1916 war er im Atelier von Busch.
Werkbeschreibung: Bischof Antonius von Henle ist mit hoher Stirne ernst dargestellt. Die Büste endet noch vor den Schultern und verjüngt sich seitlich. Das Kreuz der Bischofskette ist an einem Knopf eingehängt. Darunter steht auf glatter Fläche eingraviert "Antonius Bischof von Regensburg"
Repliken: Die beiden Marmorbüsten für Ursberg und für die Äbtissin von St. Klara, Regensburg, sind nicht auffindbar.
Abgüsse: Es ist nur ein Abguss aus Gips im Kloster Metten bekannt geworden. Es sind vermutlich weitere Abgüsse an anderen Orten erhalten.
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Foto NL: Album V / 85-89; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, S. 71, Abb. 124.