Immaculata

Bildbeschreibung
Jahr: 1918 p
Ort: Bad Bergzabern
Standort / Besitz: Liebfrauenberg
Verbleib: verschollen
Material: Holz
Maße in cm: H 132
Art: Figur
Werkgruppe: S6b4 Darstellungen von Maria
Werkgeschichte: Die Paulus-Schwestern auf dem Liebfrauenberg bei Bad Bergzabern erwarben 1936 die lange im Atelier gestandene polychromierte Ausführung der Immaculata (H 132 cm) durch die Vermittlung von Stud. Prof. Franz Kaime. Als die Statue zur Weihe-Feier im Dezember 1936 enthüllt wurde waren die Schwestern "tief ergriffen davon". H. H. Professor Klimm-Speyer hielt die Festpredigt und betonte, er sei freudig überrascht "von dem ganz wunderbaten Adel und der Feinheit der Darstellung". Das Kloster Bethanien wurde 2004 verkauft, die Figur verschenkt. Die letzten Paulus-Schwestern zogen 2009 nach Herxheim. Die Statue ist seit 2004 verschollen.
Ikonographie / zum Dargestellten: Die apokalyptische Frau (Offb. 12,1): sie steht auf der Mondsichel und trägt einen Sternenreif mit sieben Sternen.
Werkbeschreibung: Maria erhebt die Hände und blickt nach oben. Sie steht auf der Mondsichel, die umgeben ist von fünf Engelköpfen. Die Figur ist eine Replik der polychrom gefassten von 1918, welche der Pfarrer von Oberndorf am Neckar [s. S6b] bei Busch in Auftrag gab. Da auf dem Liebfrauenberg auch eine polychrom gefasste Figur war, ist das Foto der Oberndorfer Figur hier wiedergegeben.
Repliken: Dies ist eine Replik der noch erhaltenen Statue von Oberndorf am Neckar, wo sich der Pfarrer eine eine Darstellung der Maria Immaculata von Busch wünschte. - 1919 kam eine nur lasierte Replik nach CH Tafers zu den Vinzentinerinnen, welche sich seit 2011 in der Pfarrei Tafers befindet.
Entwürfe: Das Foto von einem Entwurf ist vorhanden.
Quellen/Literatur: Werkskorrespondenz; - Werkkartei; - Fotos NL: Album III/24-25, VII/305, Entwurf III/47; - Langer, B., OMI: Kein Makel ist an Dir. In: Monatsblätter der Oblaten d. unbefleckten Jungfrau Maria 44/12 (1937), S. 313; - Doering, O.: Neue Kunstwerke. II. Arbeiten von Georg Busch. In CK XVII (1920/21), Beilage S. 12.