Pietà, Entwurf

Bildbeschreibung
Jahr: 1919
Ort: (für Bamberger Dom)
Verbleib: zerstört
Material: Karton, Gips
Maße in cm: lebensgroß, Gips 50 cm
Art: Zeichnung, Modell
Werkgruppe: S6b2 Darstellungen von Maria
Werkgeschichte: 1818 kam der Auftrag des Domkapitels unter Weihbischof Senger, an der Stirnwand des nördlichen Seitenschiffs im Bamberger Dom einen Kriegergedächtnisaltar mit einer Pietà aufzustellen. Nach Aufstellung der Attrappe des geplanten Altars 1919 entschied sich das Domkapitel gegen die Aufstellung an dieser Stelle. 1920 kam der Auftrag des Altars an der Stirnseite der Nagelkapelle, wo Busch in der Beweinungsgruppe ein querformatiges Motiv wählte.
Werkbeschreibung: Auf der Predella mit einer Kreuzigungsgruppe thront die gekrönte Muttergottes vor einem Retabel mit Dreipassbogen. Mit ihrem linken Knie stützt sie den Körper Jesu. Sie hält mit ihrer Linken den Oberkörper Jesu, dessen linker Arm herunterfällt, auf dem sein Kopf aufgestützt ist. Die Beine liegen abgewinkelt auf ihrem rechten Knie. Der Stil ist romanisierend.
Quellen/Literatur: Milutzki, W.: Kriegergedächtnis-Altar in der Nagelkapelle. In: Baumgärtel-Fleischmann, R.: Die Altäre des Bamberger Domes von 1012 bis zur Gegenwart. Veröffentlichungen des Diözesanmuseums Bamberg Bd. 4 (1987), S. 334 ff., Abb. 151 u. 152 (H 79 cm unrichtig);