Hl. Georg auf dem Pferd

Bildbeschreibung
Jahr: 1922
Ort: München-Maxvorstadt
Standort / Besitz: Türkenstr. 38, Aenania
Verbleib: erhalten
Material: Holz
Maße in cm: 150x260
Art: Figurengruppe, Kriegerdkm.
Werkgruppe: S7c Kriegerdenkmäler
Werkgeschichte: Das breit angelegte Denkmal mit der vollplastischen Figurengruppe des hl. Georg auf dem Pferd in einer mittleren Nische war an der Emporenbrüstung des Festsaals vom damaligen Haus des K. D. St. V. Aenania angebracht. Am 18. Februar 1922 fand die feierliche Enthüllung statt. 1936 musste das Aenanen-Haus in der Schellungstr. 44 notverkauft werden, damit es nicht enteignet wurde. Das Denkmal kam laut Karl Busch das Denkmal in die Karmeliterkirche zu altarähnlicher Aufstellung in die linke letzte Nische. Nach dem Krieg baute Aenania in der Türkenstr. 38 ein neues Aenanen-Haus, in dem 2014 das Denkmal im Eingangsbereich hängt. Die Gerbl-Büste ist auch dort aufgestellt, im Archiv befindet sich die Figur des chargierten Verbindungsstudenten von Busch.
Auftraggeber: K. D. St. V. Aenania, Busch war Ehrenmitglied dieser Studentenverbindung.
Werkbeschreibung: Das Motiv ist ähnlich wie auf dem Eingangstor vom Busch-Haus 1909, jedoch noch bewegter. Georg in bronzefarbener Rüstung mit einem grünen Mantel auf dem weißen Pferd sticht mit der Lanze auf den roten Drachen ein. Der mittlere hervorkragende Teil des Denkmals mit der Figurengruppe und die zwei seitlichen Namenstafeln sind vom roten Rahmen umgeben, das unten mittig ein weißes Wappen zeigt.
Entwürfe: Ein kleiner polychromierter Gipsentwurf (29 x 71,5 cm) ist erhalten..
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Foto NL:IV/61, VII/408; - Foto EOM 1998:11-3, H 45 cm; - Doering, O. In: Alte und Neue Welt 62/1 (1926/27), S. 99, Abb. S. 102; - Rothes, W. In: KdV Nr. 50 (1923), S. 22 genannt, Abb.41 S. 24; Heldenehrung der Aenania. In: Neues Münchner Tagblatt (20. 2. 1921?); - Hagen, H.: Der CV gedenkt seiner im Weltkrieg gefallenen Brüder. In: Flugschriften aus dem CV. Neue Folge 9, S.7, Abb. S. 38; - Döring, O. In Der Wächter (1923), S. 349 genannt; - Busch, M.: Notizbuch I, S. 84.