Hl. Dreifaltigkeit

Bildbeschreibung
Jahr: 1925
Ort: Unkel bei Bonn
Standort / Besitz: Kirchfriedhof St. Pantaleon
Verbleib: erhalten
Material: Bronze, Treuchtlinger Marmor
Maße in cm: Relief 108x81
Art: Relief
Werkgruppe: S7a Grabmäler
Werkgeschichte: Das Unikat einer Dreifaltigkeits-Darstellung befindet sich am Grabmal für Carl Trimborn in Unkel bei Bonn, Friedhof an der Kirche St. Pantaleon, Ostseite, Reihe 1. Das Relief ist an einem breit angelegten Grabmal aus Treuchtlinger Marmor mit 219 m Höhe. - Das Modell des Reliefs befindet sich im Depot des Diözesanmuseums Freising.
Ikonographie / zum Dargestellten: Die Darstellung der Hl. Dreifaltigkeit mit den thronenden zwei Personen Gott Vater und Christus, der Taube des Hl. Geistes dazwischen, ist ungewöhnlich. - Das Grab wurde angelegt für Carl Trimborn (1851-1921), Geheimer Justizrat, Staatssekretär, Führer des Deutschen Zentrums.
Werkbeschreibung: Das Bronzerelief am Grabmal zeigt Christus und Gott Vater, wie sie nebeneinander sitzen. Dazwischen schwebt die Taube des Hl. Geistes. Alle drei haben einen Nimbus. Seitlich und in einem unteren Fries sind die sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit dargestellt: links von Christus zwei (Hungernde speisen, Dürstende tränken), rechts von Gott Vater zwei (Nackte bekleiden, Fremde beherbergen) und unten drei (von links: Kranke pflegen, Gefangene erlösen, Tote begraben). Das Relief schließt oben in einem mit sieben Engelköpfen gezierten Halbrund ab. Darüber steht: „Wer mich vor den Menschen bekennt, den werde ich auch bekennen vor meinem Vater, der im Himmel ist.“
Quellen/Literatur: Werkkorrespondenz; - Werkkartei; - Foto NL: Album IV/117-120, VII 426; - Foto DMF: A 30 Modell; - Kölner Volkszeitung (4.10. 192); Doering, O. In: Alte und neue Welt 62 (1. 11. 1927), S. 98f.; - Münch, R.: Würdigung eines christlichen Künstlers. In: Alte und neue Welt 71/12 (Sept. 1937), S. 556-559, Abb. S. 561; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 79, Abb. 138.