Gekreuzigter für den Canisius-Altar

Bildbeschreibung
Jahr: 1925
Ort: Augsburg
Standort / Besitz: Dom-Depot
Verbleib: erhalten
Material: Bronze
Maße in cm: H 30
Werkgruppe: S6a2 Darstellungen von Jesus Christus
Werkgeschichte: Nach der Heiligsprechung von Canisius SJ 1925 wurde Busch beauftragt, aus dem Canisius-Denkmal einen Altar zu gestalten. Er schuf ein Altarkreuz und zwei Reliefs mit je zwei Evangelisten für eine Predella, die zwischen den Boden der Canisius-Figur und der Mensa eingefügt wurde. Die Mensa stand auf vier Marmorsäulen nun auf dem Fußboden, auf die Vorderseite kam das Canisius-Relief. - 1934 wurde der Altar vereinfacht und grau gefasst, 1963 der neugotische Altar ganz beseitigt, mit ihm die Predella mit Kruzifix und den Evanelistenreliefs. Die wieder farbig gefassten Skulpturen kamen an eine Tafelfläche, das Kruzifix und die Evangelistenreliefs sind seitdem im Depot.
Werkbeschreibung: Bei dem Altarkreuz für Augsburg ist Jesu Haupt zu seiner rechten Seite geneigt, die Augen sind geschlossen. Die Hände sind nicht mehr geöffnet, die Füße übereinander mit einem Nagel befestigt. Das lange Lendentuch fällt zwischen die Beine und endet seitlich neben Jesu linkem Knie. - Der Corpus hing an der Predella an einem Holzkreuz zwischen zwei Schriftfeldern.
Abgüsse: Dieses Kruzifix wurde für Wohnungen in Bronze und Gips nachgegossen und verbreitet. Ein Kruzifix in Bronze und eines in polychrom gefasstem Gips ist bei Nachkommen Buschs erhalten.
Quellen/Literatur: Werkkorrespondenz; - Foto NL: Album II/38; - Chevally: Dominventar. 1995, S. 211, Abb. 330; - Rummel, P.: Festband für Petrus Canisius 1996, S. 276-280, Abb. 96; - Foto von Dr. M. A. Schmid, Diözesankonservator Augsburg.