Mater-Amabilis-Relief

Bildbeschreibung
Jahr: 1925 /18
Ort: Bad Tölz
Standort / Besitz: Waldfriedhof 16-2, Grab Pleitner, Niedernholzer
Verbleib: erhalten
Material: Bronze
Maße in cm: 45,5x38
Art: Relief
Werkgruppe: S7a Grabmäler
Werkgeschichte: Das ovale Motiv des Reliefs einer Mater Amabilis war 1918 und 1920 für Grabmäler aus Stein geschaffen und ab 1924 als polychromierter Gipsabguss angeboten. An das Grabmal für Frl. Pleitner kam das Relief erstmals als Bronzeabguss. - 1939 erwarb die Familie Niedernhuber das Grabmal.-
Ikonographie / zum Dargestellten: Marie Pleitner (26.10.1842 - 21.3.1925) Tochter von Kgl. Rektor und Schulrat Karl Pleitner, wurde am 10.1.1878 von König Ludwig II. zur Vorsteherin des Max-Joseph-Stiftes ernannt, das 1840 vom Anger in die Ludwigstraße gegenüber der Universität zog. Am 7.8.1901 schied Pleitner aus dem Beruf und verlebte ihr Alter in Bad Tölz. Sie erwarb für das Stift eine Replik der Patrona Bavariae vom Canisius-Denkmal im Dom zu Augsburg und gab Busch wiederholt Aufträge für das Stellen von Lebenden Bildern.
Werkbeschreibung: Das ursprüngliche barockiesierende Grabmal ist auf einer Entwurfsskizze zu sehen. Allein das Bronzerelief von Busch ist an einem neuen Stein angebracht und erhalten.
Abgüsse: Es wurden einige Abgüsse für andere Grabmäler hergestellt.
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Sculteta, M.: Nach neunzig Jahren (Geschichte des Kgl. Max-Joseph-Stifts). In: Das Bayerland Nr. 35, 14.Jg 1903; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, Abb. 230.