Bischof-Korum-Büste

Bildbeschreibung
Jahr: 1925
Ort: Freising
Standort / Besitz: Diözesanmuseum Depot
Verbleib: erhalten
Material: Gips
Maße in cm: lebensgroß
Art: Büste, Modell
Werkgruppe: P2 Porträts
Werkgeschichte: Die Büste von Bischof Korum schuf Georg Busch für das Provinzialmuseum Trier. Sie sollte in Bronze gegossen werden. Ein Gipsabguss war für den Bonifatius-Verein im Priesterseminar bestimmt. Der Frachtbrief nach Trier weist zwei Gipsbüsten aus. In Trier ist keine Büste auffindbar. Das Modell oder ein Gipsabguss befindet sich im Depot des Diözesanmuseums Freising.
Ikonographie / zum Dargestellten: Michael Felix Korum (1840-1921) war Professor für Kirchengeschichte, dann am Priesterseminar für Dogmatik und Exegese, bevor er 1881 Bischof von Trier wurde. Er wurde von Papst Leo XIII. zum Päpstlichen Thronassistenten erwählt und erhielt das Pallium. Er leistete Wiederaufbau von Pfarreien und Klöstern nach dem Kulturkampf, führte die Wallfahrt zum Trierer Rock ein und war ein volksnaher Oberhirte. 40 Jahre lang war er Bischof seiner Diözese.
Werkbeschreibung: Die sockellose Büste von Bischof Korum zeigt ihn mit dem Brustkreuz, das er am zweiten Knopf seines Gewandes eingehängt hat. Die Kette des Brustkreuzes ist am unteren Rand noch ganz zu sehen, unter welchem Name und Daten eingraviert sind. Die Schultern sind abgeschnitten.
Abgüsse: In Trier ist an den betreffenden Stellen kein Abguss der Büste bekannt geworden, so ist der in Freising der einzige.
Quellen/Literatur: Werkkorrespondenz; - Frachtbrief für zwei Gipsbüsten; Werkkartei; - Foto DMF A 19: Modell; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 50, Abb. 65.