Bischof Korum Büste

Bildbeschreibung
Jahr: 1925
Ort: Trier
Standort / Besitz: Provinzialmuseum
Verbleib: zerstört
Material: Bronze u. Gips
Werkgruppe: P2 Porträts
Werkgeschichte: Die Büste von Bischof Korum schuf Georg Busch für das Provinzialmuseum Trier. Sie sollte in Bronze gegossen werden. Ein Gipsabguss war für den Bonifatius-Verein im Priesterseminar bestimmt. Der Frachtbrief nach Trier weist zwei Gipsbüsten aus. In Trier ist an den betreffenden Stellen keine dieser Büsten auffindbar. - Die einzig erhaltene Büste aus Gips ist im Depot des Diözesanmuseums Freising erhalten, wo sie 1974 unter anderm aus dem Busch-Haus hinkam. Mangels eines Fotos aus dem Nachlass oder aus Trier ist hier die Büste in Freising wiedergegeben.
Ikonographie / zum Dargestellten: Michael Felix Korum (1840-1921) war Professor für Kirchengeschichte, dann am Priesterseminar für Dogmatik und Exegese, bevor er 1881 Bischof von Trier wurde. Er wurde von Papst Leo XIII. zum Päpstlichen Thronassistenten erwählt und erhielt das Pallium. Er leistete Wiederaufbau von Pfarreien und Klöstern nach dem Kulturkampf, führte die Wallfahrt zum Trierer Rock ein und war ein volksnaher Oberhirte. 40 Jahre lang war er Bischof seiner Diözese.
Werkbeschreibung: Die sockellose Büste von Bischof Korum zeigt ihn mit dem Brustkreuz, das er am zweiten Knopf seines Gewandes eingehängt hat. Die Kette des Brustkreuzes ist am unteren Rand noch ganz zu sehen, unter welchem Name und Daten eingraviert sind. Die Schultern sind abgeschnitten.
Abgüsse: Es konnte nur der eine Agbuss im Diözesanmuseum Freising ausfindig gemacht werden.
Quellen/Literatur: Werkkorrespondenz, - Werkkartei; - Frachtbrief für zwei Gipsbüsten; - Foto DMF A 19: Modell; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 50, Abb. 65.