Friedenskönigin am Grabmal

Bildbeschreibung
Jahr: 1927 /24
Ort: Münster
Standort / Besitz: Grab Prof.Dr. Aloys Meister
Verbleib: zerstört
Material: Bronze, Juramarmor
Maße in cm: Bronze H 75
Art: Plastik
Werkgruppe: S7a Grabmäler
Werkgeschichte: Im Februar 1917 erhielt Busch den Auftrag zur Mariensäule. Busch schlug nach Auswahl des christlichen Motivs die Gestaltung wie am Vollmar-Grab vor, was Frau Meister zu hoch erschien. Sie bat um einen kleineren Abguss, der in einer Nische am Steindenkmal steht. Das Grabmal war 1981 noch erhalten und wurde vor 2013 aufgelassen.
Auftraggeber: Frau Paula Meister, geb. Tilmann
Ikonographie / zum Dargestellten: Univ. Prof. Geh. Reg. Rat Dr. Aloys Meister (1866-1925), HIstoriker, war 1892 im Vorbereitungskomité zur Gründung der DG. 1900 lernte er (mit Busch) in den bayerischen Bergen seine Frau Paula kennen, eine Tochter des Kgl. Bergrats Emil Tilmann, Dortmund, der 1901 bereits DG-Mitglied war. Für Aloys Meister, Emil und Gustav Tilmann schuf Busch Grabmäler.
Werkbeschreibung: An einem 250 hohen und 178 breiten Grabmal aus graublauen geschliffenen Jura steht ein Abguss vom Modell der Friedenskönigin auf der Säule in Gau-Algesheim [s. S6b3]
Repliken: Eine Replik aus Stein der Friedenskönigin in Gau-Algesheim 1924 steht auf dem Grab von Botschafter Mayer im Münchner Westfriedhof 1-1-1.
Abgüsse: Die Friedenskönigin wurde 1925 für das Grab Vollmar in Bonn 1,60 m hoch in Bronze und 1940 für das Grab Wimmer in München 95 cm hoch in Zink gegossen.
Quellen/Literatur: Foto NL: Album IV/