Waisenhausaltar

Bildbeschreibung
Jahr: 1929
Ort: Bochum
Standort / Besitz: Vinzentinum
Verbleib: zerstört
Material: Holz
Art: Reliefs
Werkgruppe: S2a Altäre und Altarfiguren
Werkgeschichte: Der Altar wurde Mai 1929 aufgestellt. Er wurde mitsamt dem Gebäude 1943 zerstört. Die Modelle der beiden seitlichen Reliefs sind im Familienbesitz erhalten, für links: Maria in der Tempelschule, für rechts:Hl. Familie
Werkbeschreibung: Der Altar war mit neugotischem Rahmenwerk umgeben, die beiden Flügel hatten oben den Rosenkamm. Im oberen Halbrund des Mittelteils waren sieben Engel abgebildet von denen die drei Mittleren sangen und die Äußeren auf alten Saiteninstrumenten spielten (Harfe, Geige, Laute, Theorbe). Links und rechts der Aussetzungsnische wies je ein großer Engel Kinder zur Monstranz hin, links zwei kniende Mädchen, rechts zwei kniende Jungen. Auf den zwei Reliefs der Seitenflügel war links Maria in der Tempelschule bei Unterricht in Handarbeit zu sehen [s. S6b]. Auf dem rechten Flügel trug Jesus einen großen Korb voll von Hobelspänen, Josef bearbeitete einen Balken, Maria hielt einen Korb auf ihrem Schoß und sprach mit Jesus [S6a1].
Quellen/Literatur: Werkkorrespondenz; - Werkkartei; - Fotos NL: Album I/128-133a, I/145-147; - Foto v. K. Busch D 342a: Entwurf des rechten Engels mit Laute. - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 55, Abb. 76-78.