Betendes Mädchen

Bildbeschreibung
Jahr: 1893 /91
Ort: Hanau-Steinheim, z. B.
Standort / Besitz: Kleinkunstbesitzer
Verbleib: ungeklärt
Material: Gips
Maße in cm: 29x20x20
Werkgruppe: P3 Genre, Kinderszenen
Werkgeschichte: 1924 gründete Busch zusammen mit anderen die Vereinigung für christliche Kleinkunst und bot 1924 die Kleinplastiken Betendes Mädchen, das Mater-Amabilis-Relief und Hl. Antonius an. - Das betende Mädchen ist in Bronze, in Hartgips (29 cm hoch, runder Sockel 6x24 cm) und in Porzellan (14% kleiner) weit verbreitet, auch im Familienbesitz erhalten. Erstmals wurde das Motiv 68 cm hoch 1891 in Marmor für die Stadt München ausgeführt, vielfach in Holz.
Werkbeschreibung: Busch schreibt einem Interessenten: "Die Intention, das ungestörte Versunkensein im Gebet, wirkt anregend auf Jung und Alt, das ist sein Zweck. - Eine dem natürlichen Stoffe seiner Kleidung entsprechende Ausführung ergibt eine lebensvollere Wirkung des ganzen Figürchens. " Das Mädchen kniet auf seinen beiden Fersen. Es blickt in das Gebetbuch, das es mit beiden Händen hält.
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Foto NL: Album III/98; - Doering, O.: Georg Busch. München 1916, S. 53, Abb. 49; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, S. 38, Abb. 44.