Taufstein mit Haube

Bildbeschreibung
Jahr: 1936 /37
Ort: München-Nymphburg
Standort / Besitz: Christkönig-Kirche
Verbleib: verschollen
Material: Muschelkalk Kupfer
Art: Becken m. Haube
Werkgruppe: S3a Tabernakel, Monstranz, Expositionsthronus
Werkgeschichte: Laut Dr. Küpper machte 1934 der Architekt Skizzen eines Taufsteins, der nicht ausgeführt wurde. Buschs Taufstein entstand 1936 und kam Anfang 1937 in die 1930 eingeweihte Pfarrkirche am Romanplatz in München-Nymphenburg, da Zahlungen für das Taufbecken am 19. 8. 1936 und am 3. 2. 1937 erfolgten. Nach Renovierung des zerstörten Daches durch Sep Ruf wurde die Kirche 1948 als Pfarrkirche Christkönig wieder eingeweiht. Der Taufstein wurde laut Fotos erst 1951 durch einen anderen ersetzt. Seitdem ist er verschollen. - Busch hatte 1934/35 bereits ein Missionskreuz für diese Kirche gestaltet, darunter eine Mater Dolorosa.
Werkbeschreibung: Das Taufbecken war in seiner sehr klaren romanischen Form dem Stil der damals modernen Kirche angepasst. Um das Becken aus poliertem Muschelkalk war folgender Text als Zierband herausgearbeitet: „Es steige in die Fülle dieses Brunnens die Kraft des Heiligen Geistes und befruchte die ganze Wesenheit dieses Wassers mit der Kraft zur Wiedergeburt.“ Die glockenförmige Kupferhaube hatte als Bekrönung einen Strahlenkranz mit der Taube des Hl. Geistes. Von dort flossen drei schmale Ströme, in Kupfer getriebene Wellen, herab, die sich am unteren Rand der Haube vereinigten. Dort waren die sieben Gaben des Hl. Geistes eingraviert.
Quellen/Literatur: Werkkartei;- Foto aus dem Nachlass; - Informationen von Architekt Dr. H. M. Küpper 2012.