Patrona Bavariae

Bildbeschreibung
Jahr: 1940
Ort: Benediktbeuern
Standort / Besitz: Privatbesitz
Verbleib: erhalten
Material: Gips
Maße in cm: 115x50x33
Art: Figur, Modell
Werkgruppe: S6b4 Darstellungen von Maria
Werkgeschichte: Es handelt sich um das Modell der Patrona Bavariae für den rechten Seitenaltar in der St. Konrad-Kirche in Ammersricht b. Amberg, der 1940 eingeweiht wurde. [S2a] Es ist im Familienbesitz erhalten. Es war 2012 in der Gedächtnisausstellung Georg Busch im Kloster Benediktbeuern ausgestellt. Die Figur in Ammersricht wurde 1963 in die neue Kirche St. Konrad übernommen, leider ohne Wolken und Mondsichel, auch ohne die Schlange rechts vom Mond und den 12-Sterne-Reif um ihr Haupt.
Auftraggeber: Alfons Rasel, Schnaittenbach
Ikonographie / zum Dargestellten: Patrona Bavariae, die Schutzherrin Bayerns in den Farben weiß und blau gestaltet. Die Mondsichel, die auf stilisierten Wolken liegt, deutet auf die apokalyptische Frau hin, die in Offb. 12,1 beschrieben ist. Beim Original in Ammersricht war um das Haupt ein 12-Sterne-Reif und eine Schlange rechts unterm Mond. Maria trug einen Ölzweig als Symbol des Friedens.im Kriegsjahr 1940.
Werkbeschreibung: Das gekrönte segnende Christkind auf Marias rechtem Arm trägt die Symbole der Eucharistie, Trauben und Ähren, Beim Modell der Patrona Bavariae fehlt die Krone, der Sternenreif, der Zweig in der Hand und die Schlange unterm Mond..
Repliken: Eine Replik der Patrona Bavariae von 1942 ist in Schnaittenbach im Fronleichnamsaltar der Familie Gräßmann erhalten. Sie bekamen ihn von Familie Rasel.
Quellen/Literatur: Werkkorrespondenz; - Werkkartei; - Foto NL: Album VI/39-42 Patrona B., VI/43-45; - Marienaltar. In: Regensburger Bistumsblatt (1. 12. 1940), S. 5.