Erzengel Michael / Seitenaltar

Bildbeschreibung
Jahr: 1942
Ort: Ammersricht (Amberg-)
Standort / Besitz: St. Konrad Kirche
Verbleib: verschollen
Material: Holz
Art: Relief
Werkgruppe: S2a Altäre und Altarfiguren
Werkgeschichte: Im Sommer 1942 kam der Michael-Altar links zum Hochaltar und Marienaltar dazu. Um die Farbgebung beim Maler zu beaufsichtigen, weilte Busch 1942 drei Wochen lang in Amberg. - Seit 1963 wird die Kirche als Seitenkapelle für die angebaute große moderne Kirche genutzt. Die Altäre der alten Kirche wurden abgebaut. - Die Skulptur des Erzengels Michael mit Luzifer soll laut Aussage des alten Mesners 1975 in die Mission gekommen sein.
Auftraggeber: Pfarrer Omasmeier
Ikonographie / zum Dargestellten: Erzengel Michael besiegt Luzifer. Engel mit mächtigen Flügeln. Luzifer ist in menschlicher Gestalt abgebildet, der sich zwischen seinen Flügeln wie zwischen Muschelschalen versteckt und ein wenig herauslugt.
Werkbeschreibung: Den Michael-Altar auf der linken Seite schuf Georg Busch 1942 in der Kriegszeit ganz bewusst mit einen starken Erzengel Michael. Mit großen Flügeln stand dieser auf Luzifer, der sich als menschliche Gestalt zwischen seinen Flügeln versteckte. Auf dem runden Schild des Erzengels stand geschrieben „Quis ut Deus“ (Wer ist wie Gott?).“ Busch erbat mit ihm den Frieden. Er schrieb im Dezember 1940 an Hans Struth (s. S. 127 im Buch): „Der hl. Michael muss zuerst drankommen, weil er noch zu wirken hat.“
Entwürfe: Fotos von 3 Entwürfen sind vorhanden (siehe München-Obermenzing, P5a).
Quellen/Literatur: Werkkorrespondenz - Werkkartei; - Fotos NL: Album VI/43-45; - Brief vom 3. 10. 1940 von Hans Struth an Busch, als er über die Don Bosco Statue für Köln an Busch schrieb.