Mater-Amabilis-Relief

Bildbeschreibung
Jahr: 1924 /18
Ort: München und vielerorts
Standort / Besitz: Kleinkunstbesitzer
Verbleib: erhalten
Material: Gips
Maße in cm: 47x39
Art: Relief
Werkgruppe: S6b3 Darstellungen von Maria
Werkgeschichte: Bereits 1901 schuf Busch lt. DG-Jahresmappe 1901 für das Köck´sche Familiengrab von Architekt Bachmann aus Stein erstmals ein Mater-Amabilis-Relief im alten Südl. Friedhof, Mauer zum Sebastiansplatz. Danach sind 1918 und 1920 an Gräbern in Antdorf und München das Vorbild für ein ovales Mater-Amabilis-Relief. Letzteres wurde als Bronzeguss an Grabmälern angebracht. [s. S7a Grabmäler]. - Abgüsse aus leichtem Hartgips wurden als Kleinkunst mit einem schlichten ovalen Gipsrahmen verkauft. Die Fassung in Altmetall- und Mineralfarben übernahm 1923 Kirchenmaler Adolf Beier, München. Im Katalog der Vereinigung für christliche Kleinkunst 1924 war das Relief mit verziertem schmalem Rahmen als Wandschmuck mit oder ohne polychromer Fassung angeboten (47 x 39 cm). 1928 bestellte es laut Werkskorrespondenz zum Beispiel ein Herr aus Frankfurt/Main als Hochzeitsgeschenk. Bei Nachkommen Buschs ist es dreimal in polychrom gefasstem Gips erhalten.
Werkbeschreibung: Das Jesuskind sitzt auf Marias rechtem Arm, schmiegt sich an Maria und schlingt sein linkes Ärmchen um ihren Hals. Maria, die als Halbfigur über einer Mondsichel dargestellt ist, hält das Kind mit ihrer Linken und lehnt ihren Kopf an den seinen. Beide blicken den Betrachter liebevoll an. Jesu Gewand ist weiß, das von Maria rot, die Mondsichel silbern. Im grünen ovalen Hintergrund, der mit brauner Musterleiste umrahmt ist, sind erbabene Strahlen zu sehen.
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Foto NL: Album III/48: Modell für Metall (46x38,5 cm); - Katalog der Vereinigung für christliche Kleinkunst, 1924; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 123, Abb. 227, 230.