Pietà

Bildbeschreibung
Jahr: 1910
Ort: Krefeld-Ürdingen
Standort / Besitz: St. Peter
Verbleib: zerstört
Material: Holz
Maße in cm: 233x118x21
Werkgruppe: S6b2 Darstellungen von Maria
Werkgeschichte: Die Pietà war ein Geschenk des Pfarrers an die Pfarrei. Sie wurde in der Taufkapelle aufgestellt und im Zweiten Weltkrieg zerstört. Die Niederrheinische Volkszeitung vom 25.3.1910, 2. Blatt, berichtete: "Ürdingen. Unsere kathol. Pfarrkirche erhielt eine Pietà, lebensgroß, holzgeschnitzt, bemalt, Geschenk unseres Oberpfarrers Hüllstett, in der Taufkapelle aufgestellt."
Auftraggeber: Pfr. Hüllstatt
Werkbeschreibung: Um welches Motiv es sich handelte, ob es eine Replik oder eine eigene Werkerfindung war, ist nicht bekannt. - Möglicherweise handelt es sich um eine Pietà, deren Foto keinem bekannten Werk zuzuordnen ist: 1.) eine Pietà, in dem Jesu Leichnam von links oben nach rechts unten in zwei Entwürfen sichtbar ist: 2.) Bei einem Tonentwurf (Foto im Nachlass, Album II/112) liegt Jesu Leichnam von links oben nach rechts unten in einer Schräge auf dem Schoß der sitzenden Maria. Der verzierte Hintergrund ist links noch vorhanden. – 3.) Ein Foto vom Diözesanmuseums Freising (Foto DMG A 14-15) zeigt auch eine Pietà mit dem Leichnam Jesu von links oben nach Mitte unten. Links oben fällt Jesu Haupt nach hinten und Jesu rechter Arm nach unten. Der Körper wird von Marias Körper gestützt. In der Mitte unten sind Jesu Knie nach links abgewinkelt. Maria mit traurigem Gesicht unter ihrem Umhang blickt auf Jesu Leichnam, der ziemlich senkrecht auf ihrem Schoß liegt. - 4.) Ein Kopf einer trauernden Maria ist erhalten, wohl von einer Pietà. Ob von der in Ürdingen?
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Niederrheinische Volkszeitung (25. 3. 1910), 2. Blatt.