Mater-Amabilis-Statue I

Bildbeschreibung
Jahr: 1894
Ort: München
Standort / Besitz: für Hofrat Freytag
Verbleib: ungeklärt
Material: Holz
Maße in cm: H 66
Art: "Figürchen"
Werkgruppe: S6b3 Darstellungen von Maria
Werkgeschichte: Hofrat Freytag erwarb 1894 ein Figürchen "Mater amabils" aus Holz für 570 M. Es wurde 1893/94 von Busch geschaffen und fertiggestellt. Das Modell stellte Busch ab 1894 wiederholt aus.
Ikonographie / zum Dargestellten: Mater Amabilis ist eine Darstellung von Maria ohne Krone, die liebevoll das Jesuskind auf dem Arm hält oder zeigt.
Werkbeschreibung: Maria in lockigem Haar trägt das Jesuskind auf ihrem linken Arm. Sie trägt einen Umhang, der vorne und hinten fast knielang herab fällt. Dr. Scheuber versucht die Figur zu beschreiben: "So voll Innigkeit und zarter, jugendlicher Demut ist das Antlitz, so leise verhalten die Bewegung, so wohlklingend bei allem Linienreichtum der Faltenwurf, dass ich umsonst mich mühe, den ganzen Bezaubernden Eindruck in Worte zu fassen."
Repliken: 1895 (25.2.) wurde eine Replik aus Holz an die Freiburger Münsterbaulotterie verkauft. - 1896 kam über Kreisschulinspektor Wendelin Matt eine Replik an die Verwaltungskommission der Lehrer, Witwen und Waisen in Speyer. - Mitarbeiter Vogel arbeitete 1997/98 39 Tage an Ausführungen (195.-M.), Busch selbst 14 Tage. In der ständigen Ausstellung der DG war eine Replik seit Eröffnung am 10.7.1900 verkäuflich ausgestellt.
Abgüsse: Es wurden 1895 bis 1899 mehrere Abgüsse vermutlich in Gips für je 50.- M. verkauft.
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Einkommen-/Ausgabenbuch 1889-1898; - Foto NL: Album III/9 (1897); - Katalog der Ausstellung für christl. Kunst in Dortmund am Fredenbaum 15.-28.8.1896, Saal I, S. 1, Nr. 10 (Holz); - Doering, O.: Georg Busch. München, 1916, S. 52, Abb. 38.