Bischof Antonius von Henle

Bildbeschreibung
Jahr: 1915
Ort: Ursberg b. Krumbach
Standort / Besitz: Ringeisen´sche Anstalt
Verbleib: verschollen
Material: Laaser Marmor
Maße in cm: lebensgroß
Art: Büste
Werkgruppe: P2 Porträts
Werkgeschichte: „Exzellenz Bischof Antonius von Henle beauftragte kurz vor dem Weltkrieg Professor Busch mit der Fertigung seines Bildnisses in Marmor. Er schenkte die vorzüglich gelungene Arbeit als Andenken den Ringeisen´schen Anstalten Ursberg bei Krumbach., deren Gründung er als Generalvikar von Augsburg unterstützt hatte. Karl Busch notierte zur Büste aus Laaser Marmor für Ursberg große Maße: „121 hoch und 93 breit für eine Anstalt in Marmor ausgeführt: Exz. Bischof Antonius v. Henle.".- "signiert 'G.Busch 20.VIII.15' rückwärts am Mantelsaum an seiner linken Schulter.“ - Eine weitere solche Büste aus Marmor schenkte er im Januar 1915 der Äbtissin Eugenia von St. Klara in Regensburg. Beide Büsten sind verschollen. Ein Abguss aus Gips ist in der Abtei Metten erhalten.
Ikonographie / zum Dargestellten: Antonius von Henle (geb.1851 in Weißenhrn, gest.1927 in Regensbg.) , Dr. theol, habil.1897 für NT, ab 1890 Domkapitular u.ab 1896 Generalvikar des Bistums Augsburg, Nach seiner Zeit als Bischof von Passau 1901-1906 war er 1906 -1927 Bischof von Regensburg.
Werkbeschreibung: Bischof Antonius von Henle mit hoher Stirn ist mit Kreuz an der Kette abgebildet, das an einem Knopf eingehängt ist. Die Büste endet seitlich vor den Schultern.
Repliken: Eine Replik aus Laaser Marmor bekam die Äbtissin von St. Klara in Regensburg.
Abgüsse: Nur ein einziger Gipsabguss konnte in der Abtei Metten ausfindig gemacht werden. Vermutlich gibt es noch weitere Abgüsse.
Quellen/Literatur: Werkkartei