Pietà, Beweinung Jesu

Bildbeschreibung
Jahr: 1919
Ort: München (für Bamberg)
Verbleib: zerstört
Material: Gips
Maße in cm: Pietà: H 46 cm
Art: Entwürfe für Altar
Werkgruppe: S2a Altäre und Altarfiguren
Werkgeschichte: 1918 erhielt Busch den Auftrag, einen von der Mutter eines im Krieg Gefallenen gestifteten Kriegergedächtnisaltar zu schaffen. Diese beiden ersten Entwürfe waren Ideen dafür. Das Motiv der Pietà führte Busch als Modell aus und stellte es 1919 als Kartonzeichnung auf einen Altar am vorgesehenen Platz auf der Stirnseite des nördlichen Schiffes. Das Domkapitel entschied sich nicht für den Altar an diesem Platz. - Busch erhielt dann den Auftrag für einen solchen Altar in der Stirnseite Nagelkapelle, der 1922 mit der Beweinungsgruppe aufgestellt wurde. Busch benannte dies Werk auch "Pietà".
Auftraggeber: Domkapitel Bamberg
Werkbeschreibung: Die Predella der beiden Entwürfe ist gleich, das Motiv verschieden. Die Pietà mit einer gekrönten Muttergottes führte Busch weiter aus. Jesus liegt schräg auf Marias Schoß, sein Haupt an ihrer Linken. - Vergleiche das Foto mit der Kartonzeichnung an der vorgesehenen Platz im Bamberger Dom.
Entwürfe: Es handelt sich um Entwürfe für ein nicht ausgeführtes Werk.
Quellen/Literatur: Werkkorrespondenz; - Werkkartei; - Fotos NL: Album II/112, 121-133; - Vier Seiten Skizzen im Skizzenbuch; – Fotos von EOM 1998: zwei Entwürfe zur Pietà, 1919; - Milutzki, W.: Kriegergedächtnis-Altar in der Nagelkapelle. In: Baumgärtel-Fleischmann, R.: Die Altäre des Bamberger Domes von 1012 bis zur Gegenwart. Veröffentlichungen des Diözesanmuseums Bamberg Bd. 4 (1987), S. 334 ff., Abb. 151 u. 152 (H 116 wäre richtig).