Hl. Josef mit Lilienstab

Bildbeschreibung
Jahr: 1889 ca.
Ort: Bad Wörishofen
Standort / Besitz: Einsiedelkapelle
Verbleib: zerstört
Material: Holz
Maße in cm: H ca. 80
Art: Figuren
Werkgruppe: S6d Heilige
Werkgeschichte: Für die Einsiedelkapelle der Dominikanerinnen schuf Busch eine Figur des hl. Josef mit Lilienstab, der hl. Anna mit dem Mädchen Maria und drei Reliefs an der Stirnwand, Dreifaltigkeit und Verkündigung des Herrn. Alle Figuren wurden 1936 weiß gefasst. 1953 waren sie auf dem Speicher der Dominikanerinnen noch vorhanden. Dort verbrannten sie vermutlich in den 1950er Jahren, denn nun sind sie nicht mehr bekannt laut Dominikanerin Sr. Regina und Kunsthistorikerin Frau Dr. Rank. 1944 war das Gipsmodell des hl. Josef im Busch-Haus noch vorhanden.
Auftraggeber: eine Gönnerin
Ikonographie / zum Dargestellten: Der hl. Josef wird mit einem Lilienstab als Zeichen für seine Reinheit, oft auch mit Zimmererwerkzeugen dargestellt.
Werkbeschreibung: Es existiert ein unscharfes Foto vom Modell eines hl. Josef mit einem bodenlangen Lilienstab in dessen linker Hand, der bis an den Kopf reicht. Laut Zeichnung von Karl Busch in der Werkkartei handelt es sich um diese Figur. - Die hl. Anna, zeichnete Karl Busch mit dem etwa 8-jährige Mädchen Maria, das auf ihrer linken Seite steht. Ein Foto ist nicht mehr vorhanden.
Abgüsse: 1.) Am 20.11.1896 gingen 53.- Mark ein „von Fräulein v. Biegeleben für I. D. Frau Herzogin von Urach in Stuttgart für eine Gypsstatuette Hl. Joseph“. Möglicherweise kam der Auftrag über Freifrau von Hertling, geb. von Biegeleben, zustande, Frhr. von Hertling war I. Präsident der DG. - 2.) Am 8.4.1897 gingen 52,50 Mark ein von Schlosskaplan Maurer Schloss Kronburg, Lautrach „für eine Gipsfigur St. Josef mit Verpackung und Porto“. Es handelte sich vermutlich um Abguss dieser hl. Josef-Figur (von 1889 ?) dieses Motivs, denn bis 1896 ist kein anderes Josef-Motiv bekannt:
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Foto NL: III/109 Modell (H 55,5 u. Plinthe 4 cm).