Mater-Amabilis-Relief

Bildbeschreibung
Jahr: 1901
Ort: München Alter Südl. Friedhof
Standort / Besitz: München Sebastiansplatz, 12. Mauergrabmal
Verbleib: erhalten
Material: Stein
Maße in cm: ca. 95x100
Art: Relief
Werkgruppe: S7a Grabmäler
Werkgeschichte: In der Jahresmappe der Dt. Gesellschaft für christl. Kunst von 1901 ist auf Tafel I ein Grabmal abgebildet, das Architekt Anton Bachmann als Koeck´sches Famileingrab gestaltete. "Feinfühlig hat Georg Busch in den architektonischen Rahmen eine polychrome Madonna mit dem Jesuskinde hineinkomponiert", ist in der Jahresmappe der DG 1901 zu lesen. Das Grabmal wurde für Karl Koeck, +1898 im Alten südlichen Friedhof gestaltet, es ist als 12. Grabmal an der Mauer zur Thalkirchnerstraße erhalten.
Werkbeschreibung: Die erste Fassung eines Mater-Amabilis-Reliefs für das Grabmal von Anton Bachmann war in den spitzen Auszug des Grabmals hineinkomponiert, dessen unteres Viertel rechtwinklig ist. Maria als Halbfigur hält mit ihrer Linken das auf der Abschlussleiste frontal stehende segnende Jesuskind, dessen halblanges Gewand zweimal gegürtet ist. Beide tragen einen Nimbus.Mit der Rechten hält Maria ein Buch mit der Aufschrift "LIBER VITAE", zu dem sie die Augen senkt. Maria führt also Jesus vor, sie selbst blickt die Betrachter nicht an. Marias Gesicht ist nicht mehr vollständig erhalten.
Entwürfe: Möglicherweise ist ein dreieckig angelegter Tonentwurf von eine Madonna als Halbfigur hier zuzuordnen.
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Spahn, M.: Madonnenrelief am Grabmal Werkkartei;- Architekt Anton Bachmann. In: der Jahresmappe der DG 1901, Tafel 1 u. S. 18; - Abb. In: „Marienkind“ 8/1901, S. 59, dort unbezeichnet.