Antlitz Jesu

Bildbeschreibung
Jahr: 1924 /20
Ort: Dresden
Standort / Besitz: Johannisfriedhof 4 I-10-05/06, Grab Karl und Emma Pembaur
Verbleib: erhalten
Material: Bronze, Stein
Maße in cm: 37x26
Art: Relief
Werkgruppe: S7a Grabmäler
Werkgeschichte: Erstmals ist das Relief Antlitz Jesu/Christuskopf von Busch 1920 für das Grabmal von Prof. Gustav Schnürer in Fribourg bekannt. Georg Busch nannte das Motiv "Ecce Homo Christuskopf". Es kam an mehrere Grabmäler. Erhalten ist es noch in Dresden, Johannisfriedhof, am Grabmal Emmy und Karl Pembaur (s. Abb. in wikipedia bei Karl Maria Pembaur)..
Auftraggeber: Karl Pembaur über seinen Bruder Joseph Pembaur.
Ikonographie / zum Dargestellten: Karl Maria Pembaur (1876-1939) war Komponist und Kirchenmusiker in Dresden. Sein Bruder, Joseph Pembaur (1875-1950), Pianist und Komponist in München, war befreundet mit Georg Busch und oft zu Klavierabenden im Hause Busch. Die Brüder stammten aus Innsbruck.
Werkbeschreibung: Es handelt sich um das Antlitz Jesu als Relief mit einer Umrahmung mit seitlichen Säulchen und flachem Bogen. Geschlossene Augen waren bei einer Ecce-Homo-Darstellung nicht üblich. Das Motiv steht dem Typus des Vera Icon nahe, der das wahre Antlitz Jesu vom Schweißtuch der Veronika aufgreift.
Abgüsse: Alle gleichen Bronzereliefs an Grabmälern sind nicht erhalten oder verschollen: 1920 Fribourg/CH, Grab Prof. Gustav Schnürer, DG-Mitglied; 1924 Basel, Grab f. Dr. Georg Jochner, Archivar, DG-Mitglied (Werkkorrespondenz), 1924/25: Poschiavo /CH, Grab des Vincenzo Menghini, 1925 München Alter südl. Friedhof 42-12-6, Grab f. Prof. Dr. H. Grauert, DG-Mitglied; 1940 am Grab Oberlehrer Guter (37 x 27 cm) im Münchener Westfriedhof (Werkkorrespondenz).
Quellen/Literatur: Werkkorrespondenz; - Wikipedia über Karl Pembaur, Dresden, das Grabmal ist abgebildet; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, S. 73, Abb. 129.