Emilie von Ringseis

Bildbeschreibung
Jahr: 1895
Ort: Tutzing
Standort / Besitz: Ringseis-Villa
Verbleib: verschollen
Material: Holz
Maße in cm: lebensgroß
Art: Büste
Werkgruppe: P2 Porträts
Werkgeschichte: Nach dem Tod von Emilie von Ringseis am 4. 2. 1895 schuf Busch die Büste nach einem Foto. Er führte in seiner Selbstbiografie 1913 diese sowie die Halbfigur von Martin Greif als Beispiele seiner Porträtkunst an.
Auftraggeber: Maria und Bettina von Ringseis
Ikonographie / zum Dargestellten: Die Dichterin Emilie von Ringseis (1831-1895) wird als Gönnerin den jungen Künstler in der idealen Auffassung der christlichen Kunst und ihrer Ziele oft bestärkt haben.
Werkbeschreibung: Die Büste ist in naturalistischem Realismus detailgenau gearbeitet. Man sieht die Muster des Spitzentuches, das die Porträtierte trug, als sie fotografiert wurde. Die Büste ist verschollen, in Tutzing nicht vorhanden.
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Foto NL: V/79; - Zils, W. (Hg.): Geistiges und kulturelles München in Selbstbiographien. München, 1913, S. 46; - Doering, O.: La poetessa Emilia von Ringseis. In: Arte cristiana II, 8 (15. 8. 1914) S. 234; - Sonnenland (15. 9. 1914), s. 302; - Doering, O.: Georg Busch (1916); S. 78, Abb. 74; - Voces de Petropolis, Rio de Janeiro 14/6 (16. 3. 1920); - S. 333; Rothes, W.: Georg Busch. In: KdV 50 (1923), S. 24, Abb. 33; Scheuber, J. in: Der Gral 10/8 (5. 1916), S. 400; Doering, O. in: Deutscher Hausschatz 43/18, S. 655-667, Abb. 661; - Busch-Hofer, R.: Die verschollene Büste der Dichterin Ringseis. In: Tuzinger Nachrichten (3. 2012),S. 28; - Dies.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, S. 99, Abb. 177.