Kreuigungsgruppe, Altarentwurf

Bildbeschreibung
Jahr: 1918
Ort: (für Freiburg i. Br.)
Standort / Besitz: St. Martin
Verbleib: zerstört
Material: Ton
Art: Figurengruppen, Architektur
Werkgruppe: S2a Altäre und Altarfiguren
Werkgeschichte: Am 3.1.1918 ist eine Bleistiftskizze datiert, danach folgte der Tonentwurf. Aus finanziellen Gründen wurde der Altar nicht ausgeführt. - 1920 schuf Busch für diese Kirche St. Martin die Madonna aus Kalkstein, eine Replik derjenigen am Grabmal von Müller-Netscher in Eltville 1904. Im Oktober 1938 kam laut Briefnotiz "eine schöne Bestellung vom Knabenseminar in Freiburg. Dieses wurde im Krieg zerstört. Es gibt keinen Hinweis, ob ein Werk dafür ausgeführt wurde.
Werkbeschreibung: In der Mitte steht auf einem Sockel die Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes unter einem von vier Säulen getragenen Baldachin mit gotischen Krabben, der oben spitz zuläuft und mit einer Kreuzblume endet. Vorne am Sockel befindet sich eine Schrift, die mit einer verzierten Umrahmung versehen ist. Beiderseits daneben steht je eine Gruppe von Personen auf einem niedrigen Sockel neben dem hohen. Die Personen schauen teilweise zum Kreuz hinauf. Es sind je vier Erwachsene und ein Kind.
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Foto NL: Album I/141.