Hll. Maximilian und Walburga am Hochaltar

Bildbeschreibung
Jahr: 1903
Ort: München-Mitte
Standort / Besitz: St. Paul
Verbleib: zerstört
Material: Savonier Kalkstein
Art: Figuren
Werkgruppe: S2b Altäre und Altarfiguren
Werkgeschichte: Für den Hochaltar schuf Busch 1903 die Statuen des hl. Maximilian, der hl. Walburga (Stifterpatrone) und die des hl. Paulus. Die Steinmetzarbeiten der Figuren übernahm laut Werkkorrespondenz die Firma Eder & Grohmann, auch 1902 für die Statue des hl. Paulus über dem von Prinzregent Luitpold gestiftete Westportal [S4]. Der Hochaltar mit den Figuren wurde im Krieg zerstört. Es sind nur die Köpfe des hl. Maximilian (33 cm) und des hl. Paulus (23 cm) im Depot erhalten. Das Gipsmodell des hl. Paulus vom Hochaltar wurde 2010 von Enkelin Adelheid K. der Pfarrei überlassen.
Werkbeschreibung: In der Mitte oben stand die Figur des hl. Paulus als Kirchenpatron mit Schriftrolle und Schwert, an den vorderen Säulen waren die Figuren der hll. Maximilian und Walburga (Stifterpatrone).
Quellen/Literatur: Werkkorrespondenz; - Ausstellungsbuch; - Werkkartei; - Fotos NL: Album: I/1-4 Marienaltar, II/147 Auferstandener, III/7 Maria, III/97 Georg, III/105 Johannes, III/119 Katharina, III/133 Walburga; - Foto vom EOM: Modell von Johannes Ev.; - Huber, J., Stadtpfr.: Die St. Paulskirche in München. Festschrift zur Einweihung am 24.6.1906; - Pionier 4/6 (1912), S. 44; - Scheuber, J. In: Der Gral. 10/8 (1916), S. 403; - Doering, O.: Georg Busch. (1916), S. 55, 57; - Kreitmaier, J, SJ: In: CK XVIII /5 (1922), S. 69; - Schmid, M. A. (Hg.): St. Paul in München. Lindenberg 2010, S. 26, 29, 32, 85 f.