Ecce Homo

Bildbeschreibung
Jahr: 1919
Ort: München-Neuhausen
Standort / Besitz: (für St. Wolfgang, München) Privatbesitz
Verbleib: erhalten
Material: Gips, Ton
Maße in cm: 30x40
Art: Entwürfe
Werkgruppe: S2a Altäre und Altarfiguren
Werkgeschichte: Der Entwurf dieser Ecce-Homo-Darstellung war vorgesehen für den Misericordienaltar in einer Seitenkapelle der Kirche St. Wolfgang, München. Architekt Schurr gab am 30. 4. 1919 den Auftrag. Ohne Datum schreibt dieser: Den Misericordienaltar bekommen Sie nicht, dafür die Statue eines hl. Josef für den Josef-Altar. Der Korrespondenz für einen hl. Josef ist 1921 Pfr. Ströbl. Ob die Figur des hl. Josef tatsächlich ausgeführt wurde, ist nicht überliefert. Die Kirche wurde im Krieg zerstört. - Möglicherweise sind diese Entwürfe Vorarbeiten zu dem Misericordienaltar in München St. Wolfgang [S2a].
Auftraggeber: Pfr. Josef Ströbl über Architekt Schurr.
Ikonographie / zum Dargestellten: Ecce Homo wird das Motiv ganannt, bei dem Jesus sich zeigt nach der Verspottung und Geißelung.
Werkbeschreibung: Jesus sitzt erhöht mit Purpurmantel, Dornenkrone und einem geknickten Schilfrohr in der Hand. Strahlen umgeben ihn auf dem konkaven Hintergrund, der zwei anbetende Engel beiderseits von Jesus umfasst. Die Engel knien auf einem Podest in barockem Stil.
Entwürfe: Ein Foto [Album II/42] zeigt einen Vorentwurf aus Ton. Jesus sitzt mit Dornenkrone und Schilfrohr in seiner Rechten auf einer Bank, der Kopf ist leicht nach rechts geneigt. Er ist in einen Mantel gehüllt, der vorne offen ist. Der Bozzetto befindet sich im Familienbesitz in Benediktbeuern. .
Quellen/Literatur: Werkkorrespondenz; - Werkkartei; - Foto Karl Busch NL: Album II/145, II/42;