Benedicité

Bildbeschreibung
Jahr: 1899
Ort: unbekannt
Verbleib: ungeklärt
Material: Holz
Maße in cm: H 130
Art: Figur
Werkgruppe: S6e3 Sonstige sakrale Einzelwerke
Werkgeschichte: Busch benannte die Figur, die er wohl ohne Auftrag 1899 schuf, "Benedicité". Er stellte sie 1899 wiederholt aus. Wohin die polychrom gefasste Figur (s. Foto) kam, ist unbekannt.
Ikonographie / zum Dargestellten: „Bénédicité“ (französisch: „Tischgebet, Lobpreis“) ist die liturgische Formel für die Bitte um den Segen.
Werkbeschreibung: .Ein nach vorne gebeugter Bendiktinermönch mit Tonsur hält die Arme vor dem Habit überkreuz, er empfängt den Segen.
Repliken: Eine nicht polychromierte Replik erwarb die Königin Elisabeth von Rumänien 1906 durch die Münchner Künstlergenossenschaft. Sie schenkte die Figur an die nachfolgende Königin Maria, über deren Tochter Ileana sie in die USA kam. Die Figur ist in New York im Privatbesitz erhalten.
Abgüsse: Gipsabguss 1900 gekauft von Pfr. Scholz, ehemals Landeshut/Schlesien (zusammen mit der Figur „Betendes Mädchen“ und einem großen Opferstock „Für die Armen“).
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Foto NL: ALbum III/161; - Doering, O.: Georg Busch. In: CK VIII/6 (1911/12), S. 152, Abb. S. 151; - Ders.: Georg Busch. München, 1916, S. 61 mit Abb.; - Ders. In: Arte cristiana II/8 (15. 8. 1914, S. 235; - Popp, J. In: Die Kunst für alle 15 (1899/1900), S. 124; - Popp, J.: Gruppe der christl. Kunst In: 7. Jahresbericht der DG VII (1900), S. 12; - Benedicité. In: Glaspalast. Nr. 50 (1899), S. 18; - Engels E.: Religiöse Kunst von heute. Zum Glaspalast; - Doering, O.: Georg Busch,. München, 1916, S. 61, Abb. 60; - Rothes, W.: Georg Busch. In: Die Kunst dem Volke 50 (1923), S. 14 f., Abb. 7f; - Bush-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg, 2013, Abb. 42.