Hl. Hedwig

Bildbeschreibung
Jahr: 1896
Ort: PL Wrozlav (Breslau)
Standort / Besitz: Dr. Felix Porsch
Verbleib: ungeklärt
Material: Holz
Maße in cm: H 70
Art: Figur
Werkgruppe: S6d Heilige
Werkgeschichte: Prälat Dr. Adolph Franz, 1893-1907 in A Gmunden, bestellte die Figur im Auftrag des Kardinals Kopp, Breslau, der sie als Hochzeitsgeschenk für Herrn Justizrat Dr. Felix Porsch erwarb. DG-Mitglied Dr. Porsch heiratete die Tochter des Sektfabrikanten Adam Müller-Netscher, für dessen Grabmal in Eltville er Busch als Bildhauer vermittelte. [s. S7a, s. S6d Hl. Antonius 1895 und S6e3 Caritas 1987]. Dr. Porsch kaufte 1895 (22.9.) auch die Kleinplastiken "Vater unser" und "Betendes Mädchen".
Auftraggeber: Bischof Kopp von Breslau über Prälat Dr. Adolph Franz, A Gmunden, DG-Mitglied.
Ikonographie / zum Dargestellten: Die hl. Hedwig, 1174 in Andechs geboren, Tante der hl. Elisabeth, war Gemahlin des Herzogs von Schlesien. Nach dessen Tod gründete sie das Zisterzienserinnenkloster Trebnitz bei Breslau.
Werkbeschreibung: Busch stellte die hl. Hedwig wie üblich mit dem Modell der Klosterkirche Trebnitz dar. Der weite pelzverbrämte Mantel der hl. Hedwig umhüllt ihr Kleid mit schmaler Schürze. Hedwig trägt das Modell der Kirche in ihrem linken Arm. Zu ihren Füßen liegt ihre Krone, die sie ablegte, als sie ins Kloster ging.
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Einnahmen-/Ausgabenbuch 1889-1898; -Foto NL: Album III/104; - Postkarten der DG: farbig Nr. 130/Serie XVI, schwarz-weiß Nr. 84/VIII, Bildchen farbig 53/5, schwarz-weiß 5/1; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, S. 122, Abb. 224.