Hl. Hedwig

Bildbeschreibung
Jahr: 1896
Ort: ?
Standort / Besitz: Privatbesitz
Verbleib: erhalten
Material: Gips
Maße in cm: H 100
Art: Modell
Werkgruppe: S6d Heilige
Werkgeschichte: Das DG-Mitglied Prälat Dr. Adolph Franz aus A Gmunden bestellte die Figur im Auftrag des Kardinals Kopp, Breslau, der sie als Hochzeitsgeschenk für Herrn Justizrat Dr. Felix Porsch erwarb. Dr. Porsch heiratete eine Tochter des Sektfabrikanten Adam Müller-Netscher, für dessen Grabmal in Eltville 1904 er Busch als Bildhauer vermittelte. [s. S7a, s. S6d Hl. Antonius 1895 und S6e3 Caritas 1987]
Auftraggeber: Kardinal Kopp, Breslau, über Prälat Dr. Adolph Franz, A Gmunden, DG-Mitglied, 1907-1916 Honorarprof. für Liturgik . in München.
Ikonographie / zum Dargestellten: Die hl. Hedwig, 1174 in Andechs geboren, Tante der hl. Elisabeth, war Gemahlin des Herzogs von Schlesien. Nach dessen Tod gründete sie das Zisterzienserinnenkloster Trebnitz bei Breslau.
Werkbeschreibung: Busch stellte die hl. Hedwig wie üblich mit dem Modell der Klosterkirche Trebnitz dar. Der weite pelzverbrämte Mantel der hl. Hedwig umhüllt ihr Kleid mit schmaler Schürze. Hedwig trägt das Modell der Kirche in ihrem linken Arm. Zu ihren Füßen liegt ihre Krone, die sie ablegte, als sie ins Kloster ging.
Quellen/Literatur: Werkkartei; - Busch, G.: Liste zu Verlobungsalbum 1902; - Foto NL: Album III/104; - Postkarten der DG: farbig Nr. 130/Serie XVI, schwarz-weiß Nr. 84/VIII, Bildchen farbig 53/5, schwarz-weiß 5/1; - Busch-Hofer, R.: Bildhauer Georg Busch. Lindenberg 2013, S. 122, Abb. 224.