Tabernakel Kreuzigungsgruppe

Bildbeschreibung
Jahr: 1918 /01
Ort: Bonn
Standort / Besitz: St. Elisabeth
Verbleib: erhalten
Material: Holz
Maße in cm: x
Art: Relief
Werkgruppe: S3a Tabernakel, Monstranz, Expositionsthronus
Werkgeschichte: In der von 1906 bis 1910 erbauten neuromanischen Kirche St. Elisabeth gestaltete Busch in der rechten Seitenapsis einen Herz-Jesu-Altar mit 35 Heiligen (siehe Herz-Jesu-Altar). Die heutige Tabernakeltür zeigt eine hölzerne Replik derjenigen von St. Michael in Homburg-Saar 1901 (s. Schnell-Kunstführer 1251, 1980), die sich unterschiedet von der ersten (s. Postkarte und Festschrift 75 Jahre ... 1985). In dieser Schrift ist zu lesen: "Aus Beckers Konzept stammen nur noch die Mensa und der Tabernakel.".
Auftraggeber: Pfarrer Custodis über Architekt Becker, Mainz
Ikonographie / zum Dargestellten: -
Werkbeschreibung: Der grau marmorierte Tabernakel ist seitlich je zweimal abgeschrägt, auf ihm steht der Thron von Christus, der als Herz-Jesu-Figur sitzend dargestellt ist. Die dunkel lasierte Tabernakeltür hat rechts zwei Angeln. Auf der Tür ist die Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes dargestellt. Dahinter sind sehr flach weinende Engel zu sehen, in der Mitte oben Gott Vater. Das Kreuz steht auf einer Kuppel, die das himmlische Jerusalem darstellt. Unter der Darstellung ist zwischen zwei Säulen in Majuskeln zu lesen: "Ab ortu solis usque ad occasum magnum est nomen meum in gentibus et in omni loco sacrificatur et offertur nomini meo oblatio munda. Malachei 11" Der Tabernakel steht auf einem etwa 15 cm hohen beschrifteten Sockel, der etwas weniger breit ist als die Mensa, die auf 5 Säulen ruht.
Quellen/Literatur: Werkkorrespondenz; - Die Bonner Elisabethkirche und ihre Kunstwerke. 14 Postkarten, Tiefdruck, vermutl. hrsg. v. d. Ges. f. chr. K. mbH MÜnchen; - Sachsse-Schadt, Ros: Bonn Pfarrkirche St. Elisabeth. Schnell Kunstführer 1251, München 1980, S. 10; - Kath. Pfarrgemeinde St. Elisabeth, Bonn (Hrsg.): 75 Jahre St. Elisabeth Bonn. Eigenveerlag 1985, S. 38-39.