Betendes Mädchen

Bildbeschreibung
Jahr: 1891
Ort: Beuerberg
Standort / Besitz: Klosterladen
Verbleib: erhalten
Material: Gips
Maße in cm: Höhe 68 cm
Art: Figur
Werkgruppe: P3 Genre, Kinderszenen
Werkgeschichte: Das Modell Betendes Mädchen stellte Busch 1891 in der Jahresausstellung in München aus. Die Stadt München beauftragte Busch, diese Figur in Marmor für das städtische Kinderheim Hochstraße zu schaffen. Von diesem Modell wurden eine Reihe von Repliken aus Holz und in polychromiertem Gips ausgeführt. Das Modell wurde als Blickfang vom Diözesanmuseum Freising in den Klosterladen des Beuerberger Klosters gestellt, dessen Ausstellung das Diözesanmuseum gestaltete.
Werkbeschreibung: Ein Mädchen kniet auf seinen Fersen und betet. Es hält ein Gebetbuch vor sich in Händen. Das Gewand und die Haare sind naturalistisch ausgeführt. Man kann an dem Modell die Punkte erkennen, die zur Übertragung des Motivs in Marmor und in Holz mit einem Punktiergerät dienten. (vgl. Abb. 201 im Buch von Busch-Hofer, R.: Georg Busch (1862-1943). Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2013)
Repliken: Es wurden eine Anzahl von Repliken ausgeführt, siehe "Betendes Mädchen" (vgl. Abb. 38, 45 im Buch).
Abgüsse: Das Motiv wurde öfter in Gips gegossen, in kleinerem Format auch in Bronze und in Porzellan (vgl. Abb. 6, 212 im Buch).
Quellen/Literatur: siehe bei "Betendes Mädchen", insbesondere Busch-Hofer, R.: Georg Busch (1862-1943). Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2013.